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Abschied von Gosau und Zwischenstopp in Hallstatt

Die Zeit in Gosau vergeht viel zu schnell und leider heißt es heute, 24.06.2018, schon wieder Abschied nehmen.

Wir genießen ein letztes Mal das leckere Frühstück im Landhaus Koller. Leider wird uns heute zum Abschied aber der Panoramablick vom Frühstückstisch aus durch tiefhängende Wolken und Regen verwehrt. 

Noch ein nettes Gespräch mit unseren Gastgebern, der Familie Koller, bei strömendem Regen schnell das Gepäck im Auto verstaut und ab geht es zum Tourismusbüro in Gosau, wo wir das geliehene Equipment zurückgeben und uns von Herrn Stieger verabschieden. Herr Stieger hat uns ein wirklich straffes und erlebnisreiches Programm beschert frei nach dem Motto zu Hause ist ja wieder genug Zeit zum Relaxen :-)  :-)  :-).

Eigentlich sah unsere Planung unbedingt noch den Erlebnisberg Dachstein Krippenstein mit Gondelauffahrt und der Begehung der Dachstein Rieseneishöhle sowie der Aussichtsplattform 5fingers vor, aber aufgrund der Wetterlage entscheiden wir uns gegen das geplante Vorhaben (dies ist schon ein Grund zu einem späteren Zeitpunkt wieder einmal in die Region des Dachstein Salzkammerguts zu reisen, um Versäumtes nachzuholen). Stattdessen legen wir lediglich noch einen kurzen Stopp in Hallstatt ein.

Hallstatt ist eine Marktgemeinde am Westufer des Hallstätter Sees im österreichischen Salzkammergut und wir erfreuen uns an den aus dem 16. Jahrhundert stammenden Gassen und Häusern im alpinen Stil. Hier sind Cafes und Läden untergebracht, die bereits am frühen Vormittag von Besuchern gänzlich überfüllt sind. Überhaupt findet man entlang der Promenade am See gefühlt keine Stelle ohne massenweise Besucher, hauptsächlich finden sich asiatische Gäste. Nach drei Tagen im beschaulichen Gosau und Umgebung ist dieser Massenansturm von Gästen auf das kleine Hallstatt ein grasser Kontrast.

Eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten in Hallstatt ist das aus dem 12. Jahrhundert stammende Beinhaus in der Michaels Kapelle. Hier findet sich eine Sammlung von über 600 kunstvoll bemalten Schädeln, davon wurden einige schon Ende des 18. Jahrhunderts bemalt, manche stammen aber auch aus dem 20. Jahrhundert. Es wird angenommen, dass die Schädel wegen Platzmangels auf dem kleinen Friedhof in das Beinhaus gebracht wurden.  

Nun geht es zurück ins Parkhaus, noch schnell tanken - wesentlich günstiger als bei uns in Deutschland - und schon sind wir wieder auf dem Weg nach Hause. Die Heimfahrt ähnelt der Hinfahrt - Staus, Baustellen, Geschwindigkeitsbegrenzungen. Am späten Abend sind wir um viele Erlebnisse reicher glücklich und zufrieden wieder daheim.

Wir möchten es nicht versäumen, uns bei Verena Weiße und Mathias Stieger ganz herzlich für die Chance an der Teilnahme an dieser wunderbaren Aktion zu bedanken, auch einen Dank an unsere wunderbaren Gastgeber Familie Koller.


​Beinhaus in der Michaels Kapelle in Hallstatt

​Der Massenansturm von Besuchern lässt die beiden unbeeindruckt Ihre Bahnen ziehen ....

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