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Die Donaufelsen-Tour von Bahnhof zu Bahnhof

Der perfekte Wandertag kündigt sich schon heute morgen beim Frühstück an. Die Sonne strahlt ihr schönstes Lächeln und verspricht, dieses auch den Tag über nicht mehr abzulegen. Rund 18 Kilometer erwarten Anita und mich heute auf der Donaufelsen-Tour, die wir leicht anpassen - und zwar so, dass wir von Bahnhof zu Bahnhof gehen können. Ich freue mich sehr auf diese Tour, denn Wasser und Fels sind eine herrliche Kombi für ein unvergessliches Erlebnis - leider mit einem kleinen Malheur meinerseits... 

Start am Bahnhof Fridingen

Gerade mal vier Minuten brauchen Anita und ich vom Beuroner Bahnhof mit dem Zug nach Fridingen. Allzu praktisch, wie ich finde, zumal meine Pension, das Haus im Donaubergland, direkt am beschaulichen Bahnhof Beuron liegt. In Fridingen angekommen stelle ich mir die Wanderstöcke ein und nutze sie gleich kräftig, um zügig den Hügel zu erklimmen.

Doch bevor wir an den offizielllen Startpunkt der Donaufelsen-Tour kommen, hat Anita eine Überraschung für mich: nachdem wir zunächst einen atemberaubenden Aussichtspunkt genossen haben gehen wir in das angrenzende Restaurant. Und ja! Endlich esse ich eine Donauwelle! Hmmmm :)

Als diese ohne Reue, ob der kommenden Kilometer, verputzt ist, ziehen wir weiter und sind diesmal direkt auf der eigentlichen Tour. Den Fernstreckenwanderweg Donauwelle werden wir auf dieser ebenso streifen, was wir schnell auch merken: immer auf und ab führt uns der Weg, auch an Abwechslung wird viel geboten. Auffällig ist außerdem, die enorme Artenvielfalt an Schmetterlingen und anderen Insekten - hier merke ich deutlich, wie groß Naturschutz geschrieben wird. Richtig klasse.

Wir gehen immer wieder meist kleinere Aussichtspunkte an, bis an einer Stelle das Malheur passiert: ich passe nicht auf, komme ins Rutschen und - RATSCH! - liege ich am Boden. Ein stechender Schmerz durchzieht meine rechte Wade und ich rechne mit einer Prellung. Und tatsächlich: der Blick unter das Hosenbein entblößt eine blutende Schramme. Verflixt. Doch zum Glück lässt der Schmerz schnell nach und ich kann normal die Wanderung fortsetzen.

Nach rund sechs Studen kommen wir wieder in Beuron an und erblicken im Garten meiner Pension, Deutschlandfähnchen, einen Fernseher und schon die ersten Gäste. Gleich bin ich zum Grillen eingeladen, weswegen ich meinen heutigen Bericht nicht zu lang werden lasse. Später gibt es auf lebedraussen.de natürlich mehr zur Tour und alle Infos dazu.  Wie immer :)

Ach: Meiner Wade geht es leider noch nicht wirklich besser, eine dicke und eine kleinere Beule haben sich noch zur Schramme gebildet. Aber ich bin mir sicher, dass ein kaltes Bierfläschchen hier Abhilfe leisten wird ;) Prost! 

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Überraschung am Abend
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