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Das wundervolle Karwendelgebirge

Tag 1-Anreise:

Am Donnerstag kommen wir nach einer vierstündigen Autofahrt endlich gegen 13 Uhr in Buch in Tirol bei Regenwetter an.

Unsere Gastgeberin Heidi Brunner empfängt uns sehr herzlich. Wir können sofort das Zimmer beziehen. Alles ist liebevoll eingerichtet und sauber. Direkt vor unserem Balkon auf der Wiese sind Kühe mit umhängender Glocke.

 

Wir beziehen die Unterkunft und sofort geht es weiter nach Schwaz ins Tourismusbüro und Testzentrum zur Sabrina. Dort haben wir mächtigen Spaß beim Anprobieren und Aussuchen unseres Equipments für die nächsten Tage. Da der Wetterbericht des Öfteren Regen voraussagt, sind wir auf die Funktionsjacken von „Vaude“ sehr gespannt, ob sie dicht halten. Passend dazu ausgesucht haben wir uns auch das Bike von „Conway“ und den Helm von „Rudy“.

Leider regnet es immer noch. Somit beschließen wir, dass wir in dem naheliegenden Einkaufszentrum shoppen und Kaffee trinken müssen. Die Jacken halten dicht. 

Für den Abend reserviert uns Sabrina einen Tisch beim „Bucherwirt“ in Buch. Hier können wir zu Fuß von unserer Unterkunft aus hin marschieren. Da ist ganz schön was los. Jetzt wissen wir auch warum: Die Portionen sind riesig und wahnsinnig lecker. Der Service ist super. Ist auf alle Fälle einen Besuch wert. 

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Tag-2: Das Abenteuer geht los

Morgens um 7 Uhr: Heidi hat uns ein leckeres Frühstück zubereitet. Da haben wir uns die Bäuche vollgeschlagen, damit wir bei unserem Abenteuer gut durchhalten.

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Jetzt gehts los! Das erste Ziel ist die Wolfsbachklamm. Nach 7 km und 10 Minuten Autofahrt entfernt von unserer Unterkunft sind wir in Stans angekommen. Parken können wir bei dem gebührenpflichtigen Parkplatz bei der Kirche. Wir gehen nach den Hinweisschildern „Wolfsbachklamm“ und kommen nach einer viertel Stunde an der Mautstelle an. Die geringe Gebühr ist für den Erhalt der Klamm. Und das ist völlig in Ordnung, da wirklich alles top gepflegt und gesichert ist. Wir sind jetzt schon von dem schönen Herbstwald, dem Bankerl, dem Bach und einfach der Stimmung geflasht. Nach ein paar Minuten sieht man schon das Naturwunder: Der Weg führt über Holzbrücken  und 350 Treppenstufen direkt am türkisfarbenen Stanser Bach entlang. Die tosenden Wasserfälle machen einen Lärm, das kann man sich gar nicht vorstellen. 

Dann wird es auf einmal ruhiger. Nach der Ruine stehen da hunderte von Steinmännchen rum. Auf dem Fleck ist es so richtig zum Runterkommen. Leises Wasserrauschen, selber versuchen Männchen zu bauen. Nach ungefähr 1,5 Stunden kommen wir zum Drehkreuz und steigen zum Kloster Georgenberg hinauf.

Nach ein paar Minuten passieren wir schon das Tor zur Wahlfahrtskirche und überqueren die massive Holzbrücke. Im Kloster leben sechs Benediktiner die nicht nur beten sondern auch einen schönen Klosterladen betreiben. Um 11 Uhr kehren wir in das gemütliche Klostergasthaus St. Georgenberg ein. In der Außengastronomie wäre der Ausblick natürlich gigantisch gewesen, aber durch die kalten Temperaturen und dem Nebel sind wir doch lieber in der warmen, gemütlichen Stube geblieben. Hier wollten wir mal die traditionelle Spezialität „Kaspressknödel und Spinatpressknödel“ kosten. Ich sag es Euch, ein Gedicht. 

Nach unserer Einkehr gehts weiter zum Schloss Tratzberg. Da wir so gut in der Zeit liegen, beschließen wir zu Fuß dort hin zu wandern. Wir folgen den Hinweisschildern und sollten nach 1,5 Stunden im Schloss ankommen. Doch irgendwie ist nach ein paar Hundert Metern nichts mehr angeschrieben und Experimente können wir uns nicht leisten. So gehen wir ins Tal „Stans“ hinab. Von der Volksschule Stans aus fahren wir dann mit der Bus-Linie 601 zum Schloss. Nach einem sehr steilen Aufstieg von 12 Minuten sind wir endlich oben. Dort begeben wir uns auf eine Zeitreise durch 500 Jahre Geschichte vom Schloss Tratzberg. Die 360°-Virtual-Reality-Zeitreise (ca. 10 Minuten) zeigt den Schlossbrand und die Entstehung des Schlosses. In der Kutsche hatten wir jede Menge Gaudi mit der VR-Brille. Danach geht es mit dem Bus wieder zurück zum Auto.

Das Programm ist noch nicht beendet! Weiter geht es um 16.30 Uhr direkt zu den Alpakas nach Weerberg. Die 30 minütige Fahrt dorthin ist gigantisch. Es geht immer steil bergauf, wie Serpentinen. Dafür werden wir mit dem Ausblick belohnt.  Die süßen Alpakas sind uns sofort ans Herz gewachsen. Egal ob Harald, Bandito, Benno oder Vincent.  Unseres ist der Vincent, der Gemütliche. Auf der Wanderung gehts über steile Hänge in einen lichtdurchfluteten Wald und wieder zurück. Einfach ein einmalig gigantisches Erlebnis. 

Danach geht´s zum Abendessen in den Gasthof  „Schmalzerhof“ nach Weer. Hier geht es weiter mit  typischen Tiroler Köstlichkeiten. Der Landgasthof: ein wundervolles Etablissement, auf alle Fälle auch ein Besuch wert.

Heute fallen wir ins Bett!

Tag-3: Eine knackige E-Bike-Tour mit über 900 HM

Heute meldet der Wetterbericht für nachmittags Regen. Deshalb geht die Tour schon um 9.30 Uhr los. Treffpunkt im TVB in Schwaz. Dort treffen wir  Klaus Fahrthofer. Er erklärt uns wie wir am leichtesten ohne viel Kraftaufwand fahren sollen. Auf unsere Nachfrage wo die Tour hingeht zeigt er auf den Berg rauf. Wir dachten der verarscht uns. Los gehts. Auf alle Fälle schon mal wirklich bergauf. Unsere erste Pause ist bei ein paar Höhenmeter. Da liegt uns Schwaz mit dem schönen Inn vor Füßen und Klaus erzählt uns Interessantes. Und weiter gehts. Ich glaub es nicht, tatsächlich immer weiter, immer steiler, vorbei an weidenden Kühen und Höfen und hinein in die Forststaße. Gerlinde hat ihren inneren Schweinehund überwunden und radelt uns davon.  Endlich angekommen bei Peter. Biohotel Grafenast auf dem Pillberg. Dort gibts den besten Kaffee überhaupt. Doch leider können wir uns nicht länger aufhalten, da es zu regnen beginnt. Ab aufs Rad und runter über den Asphalt zum TVB. Klitschnass angekommen, und so stolz auf uns, dass wir es dank Klaus geschafft haben, so viele HM zu fahren. Jacken super dicht, Bikes unproblematisch und leicht zu bedienen.

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Jetzt freuen wir uns über ein warmes Mittagessen beim  Tippeler in Schwaz. Wenn du den Gasthof betrittst wirst du von einer gemütlichen und einladenden Atmosphäre empfangen. Der Kaiserschmarrn ist einer der besten, den wir je gegessen haben

Aufgrund des schlechten Wetters machen wir heute einen Spaziergang am Inn entlang. Danach zu Hause chillen. Und warten, dass wir zum Abendessen gehen.

Abendessen findet im Gashaus Esterhammer in Rotholz statt.

… das besondere Ambiente mit historischem Flair 

Das super nette Servicepersonal serviert uns einen kulinarischen Gaumenschmaus. Sogar der Chef erkundigt sich und wünscht uns noch schöne Urlaubstage. Unbedingt besuchen!

Tag-4: Abreise und kleiner Gamstein

Frühstück 7 Uhr; Heidi meint, der Nebel löst sich heute auf. Da können wir nicht einfach so heimfahren. Also macht sich die feine Heidi Gedanken und schreibt uns eine kleine Tour auf. Gepäck gepackt und Abschied mit Heidi. Mit dem Zettel in der Hand machen wir uns auf den Weg. Nach ungefähr 40 Minuten sind wir am Parkplatz angekommen. Da kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Das Schauspiel mit den Wolken ist gigantisch. Nach einer Stunde sind wir  glücklich und zufrieden am Gipfelkreuz angekommen. Aber jetzt: Ab nach Hause!

Fazit:

Es war ein wundervoller Urlaub! So viele Eindrücke und allein wegen dem Essen in Tirol wäre es schon mal ein Reise wert! Sauguat und riesige Portionen!!!

 

ÜBER DEN AUTOR

Bild von Sabine und Gerlinde

Sabine und Gerlinde

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