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Ein Tag voller Abenteuer in der Silberregion Karwendel

Wolfsbachklamm, Steinmännchen, Besuch im Kloster, eine virtuelle Zeitreise und ganz reale Alpakas

Tag-2: Das Abenteuer geht los

Morgens um 7 Uhr: Heidi hat uns ein leckeres Frühstück zubereitet. Da haben wir uns die Bäuche vollgeschlagen, damit wir bei unserem Abenteuer gut durchhalten.

Jetzt geht´s los! Das erste Ziel ist die Wolfsbachklamm. Nach 7 km und 10 Minuten Autofahrt entfernt von unserer Unterkunft sind wir in Stans angekommen. Parken können wir bei dem gebührenpflichtigen Parkplatz bei der Kirche. Wir gehen nach den Hinweisschildern „Wolfsbachklamm“ und kommen nach einer viertel Stunde an der Mautstelle an. Die geringe Gebühr ist für den Erhalt der Klamm. Und das ist völlig in Ordnung, da wirklich alles top gepflegt und gesichert ist. Wir sind jetzt schon von dem schönen Herbstwald, dem Bankerl, dem Bach und einfach der Stimmung geflasht. Nach ein paar Minuten sieht man schon das Naturwunder: Der Weg führt über Holzbrücken  und 350 Treppenstufen direkt am türkisfarbenen Stanser Bach entlang. Die tosenden Wasserfälle machen einen Lärm, das kann man sich gar nicht vorstellen. 

Dann wird es auf einmal ruhiger. Nach der Ruine stehen da hunderte von Steinmännchen rum. Auf dem Fleck ist es so richtig zum Runterkommen. Leises Wasserrauschen, selber versuchen Männchen zu bauen. Nach ungefähr 1,5 Stunden kommen wir zum Drehkreuz und steigen zum Kloster Georgenberg hinauf.

Nach ein paar Minuten passieren wir schon das Tor zur Wahlfahrtskirche und überqueren die massive Holzbrücke. Im Kloster leben sechs Benediktiner die nicht nur beten sondern auch einen schönen Klosterladen betreiben. Um 11 Uhr kehren wir in das gemütliche Klostergasthaus St. Georgenberg ein. In der Außengastronomie wäre der Ausblick natürlich gigantisch gewesen, aber durch die kalten Temperaturen und dem Nebel sind wir doch lieber in der warmen, gemütlichen Stube geblieben. Hier wollten wir mal die traditionelle Spezialität „Kaspressknödel und Spinatpressknödel“ kosten. Ich sag es Euch, ein Gedicht. 

Nach unserer Einkehr geht´s weiter zum Schloss Tratzberg. Da wir so gut in der Zeit liegen, beschließen wir zu Fuß dort hin zu wandern. Wir folgen den Hinweisschildern und sollten nach 1,5 Stunden im Schloss ankommen. Doch irgendwie ist nach ein paar Hundert Metern nichts mehr angeschrieben und Experimente können wir uns nicht leisten. So gehen wir ins Tal „Stans“ hinab. Von der Volksschule Stans aus fahren wir dann mit der Bus-Linie 601 zum Schloss. Nach einem sehr steilen Aufstieg von 12 Minuten sind wir endlich oben. Dort begeben wir uns auf eine Zeitreise durch 500 Jahre Geschichte vom Schloss Tratzberg. Die 360°-Virtual-Reality-Zeitreise (ca. 10 Minuten) zeigt den Schlossbrand und die Entstehung des Schlosses. In der Kutsche hatten wir jede Menge Gaudi mit der VR-Brille. Danach geht es mit dem Bus wieder zurück zum Auto.

Das Programm ist noch nicht beendet! Weiter geht es um 16.30 Uhr direkt zu den Alpakas nach Weerberg. Die 30 minütige Fahrt dorthin ist gigantisch. Es geht immer steil bergauf, wie Serpentinen. Dafür werden wir mit dem Ausblick belohnt.  Die süßen Alpakas sind uns sofort ans Herz gewachsen. Egal ob Harald, Bandito, Benno oder Vincent.  Unseres ist der Vincent, der Gemütliche. Auf der Wanderung gehts über steile Hänge in einen lichtdurchfluteten Wald und wieder zurück. Einfach ein einmalig gigantisches Erlebnis. 

Danach geht´s zum Abendessen in den Gasthof  „Schmalzerhof“ nach Weer. Hier geht es weiter mit  typischen Tiroler Köstlichkeiten. Der Landgasthof: ein wundervolles Etablissement, auf alle Fälle auch ein Besuch wert.

Heute fallen wir ins Bett!

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