Aktuelles aus den Regionen

Die „Plaun la Greina“ zählt zu den schönsten Landschaften der Schweiz, ja wenn nicht gar der ganzen Alpen. Der Übergang über die sechs Kilometer lange und einen Kilometer breite Hochebene von der Surselva ins Tessin war schon den Römern bekannt. Später zogen Säumer und Sennen mit Waren und Vieh über den Pass. Die Nähe zum italienischen Sprachraum zeigt sich nicht nur in der prachtvollen Vriner Pfarrkirche Nossadunna e Sogn Gion Battesta mit ihrem freistehenden Glockenturm. Erst mit dem Bau der fahrbaren Straße nach Ilanz im Jahr 1887 richtete sich Vrin nach Norden aus. Heute ist das Dorf für sein geschlossenes historisches Ortsbild bekannt. Die modernen Akzente setzen die Werke der Stararchitekten Peter Zumthor und vor allem Gion A. Caminada – dessen berühmte Telefonzelle in Strickbautechnik am Ausgangspunkt steht. 

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Foto: Marcel Volken

Die klassische Tagestour über die Greina führt vom Vriner Ortsteil Puzzatsch über den Pass Diesrut und die Terri-Hütte nach Tenigerbad im Val Sumvitg. Wir stellen eine längere Tour vor und verbinden die beiden historischen Alpenübergänge Greina und Lukmanier miteinander. Start ist in Vrin. Auf der wenig befahrenen Straße, die eine oder andere Kurve auf Wiesenwegen abschneidend, geht es über die Weiler Cons, und Ligiazun-Sogn Giusep nach Puzzatsch (1). Uralte Kapellen säumen den Weg bis ins wirklich allerletzte Sommerdorf im Val Lumnezia, wohin im Sommer ein Shuttle-Bus ab Vrin fährt. Nach kurzem Zwischenabstieg steigt man über die Alp Diesrut zum gleichnamigen Übergang zur Greina auf. Hätten die Bündner vor rund 70 und nochmals vor 35 Jahren nicht so vehement für ihre Heimat gekämpft, es gäbe die einmalige Landschaft, nicht mehr. Sie wäre längst in den Fluten eines Stausees untergegangen und für immer verloren. Wer nach langem Aufstieg oben am Pass Diesrut (2) ankommt, die Stille hört und das Lichtspiel aus Sonne und ziehenden Wolken sieht, der versteht, warum damals so erbittert protestiert wurde. Recht zügig geht es nun hinab zur Hochebene. Die Terrihütte (SAC) erreicht man auf einem Abstecher über eine kühn die Wasserfälle des Rein da Sumvitg überspannende Hängebrücke. Unser Weg geht über die von Dreitausendern gerahmte Greinaebene bis zur Capanna Scaletta (3), die auf einer Felskante am Übergang der Greina ins Val Blenio sitzt.

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Foto: Marcel Volken

Am zweiten Tag steht zu Beginn der Abstieg ins Val Blenio auf dem Programm. Zum 200 Meter unter der Hütte gelegenen Pian Geirett fährt von Olivone über Campo-Blenio ein Shuttle-Bus. Ab und an folgt der Weg dem Alpsträßchen, kürzt aber dessen Verlauf meist auf schönen Bergpfaden und historischen Säumerwegen ab. Allmählich gehen die Bergwiesen in Lärchen- und Fichtenwälder und schließlich in Auenwälder über und man erreicht Campo-Blenio. Zeit sich in einem der Restaurants des Ortes zu stärken, ehe es nur zu Beginn steil, dann gemächlicher über Maiensäße zur Capanna Bovarina (4) hinauf geht.

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Foto: Marcel Volken

Der dritte Tag ist weniger anstrengend als die beiden vorhergehenden. Mehr Ausbummeln, den Bergwanderung. Über die Alpe Bovarina wandert man rund 600 Höhenmeter bis zum Passo di Gana Negra. Bei Nebel kann die Orientierung auf den weiten und freien Alpflächen schwierig werden, bei Sonne ist der gemächliche Anstieg dagegen pures Genusswandern. Ein letzter, wieder steilerer Schlussabstieg führt über Bergwiesen hinab zum Hospiz am Lukmanierpass. Hier besteigt man das Postauto und fährt ins berühmte Klosterdorf Disentis zur Bahnstation der Rhätischen Bahn.

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Foto: Marcel Volken

Index Wandern (schwer)
Start: Vrin
Ziel
: Lukmanierpass
Anforderungen:
ca. 40 Kilometer / 3 Tage. Anstrengende Bergwanderung mit ca. 2500 Hm An- und 2000 Hm Abstieg. Etappe 1 und 2 sind verkürzbar mit Shuttle-Bus Vrin-Puzzatsch, bzw. Pian Geirett – Campo Blenio.
Beschilderung: Gelbe Hinweisschilder mit Ziel- und Zeitangabe, rot-weiße Farbmarkierungen im Gelände.
Höhepunkte: Das historische Ortsbild und die modernen Strickbauten von Gion A. Caminada in Vrin, die Kapellen von Cons, Sogn Giusep und Puzzatsch, die Hochebene der Greina, die bizarren Rauhwacketürme in der Val Camadra und am Passo di Gana Negra, die Maiensäße in der Val Campo und und und...
Übernachtungen: Capanna Scaletta (SAC), +41 91 872 26 28, www.facebook.com/capannascaletta; Capanna Bovarina (UTOE), +41 91 872 15 29, www.capannabovarina.ch und gegeb. auch Terrihütte (SAC), +41 81 943 12 05, www.terrihuette.ch und die Unterkünfte in Campo-Blenio.
Beste Wanderzeit: Mitte Juni bis Mitte Oktober.
Busverbindungen: www.busalpin.ch

Dienstag, 10 Dezember 2019 15:08

Tourentipp 3: Panoramawandern am Piz Mundaun

Als „Bündner Rigi“ wird der Piz Mundaun gerne bezeichnet. Warum das so ist, zeigt sich am Gipfel. Die Schönheit der 360°-Panoramaschau übertrifft die des weitbekannteren Aussichtsberges in der Zentralschweiz bei Weitem.

Die Höhenwanderung am Bergkamm zwischen Obersaxen und der Val Lumnezia lässt sich als anstrengende Bergtour oder Dank der drei Bergbahnen zu den Gipfeln Piz Mundaun, Hitzeggen und Stein als bequeme Aussichtstour angehen. Wer aus eigener Kraft aufsteigen möchte, wandert am Besten von Meierhof über Miraniga auf einem Fahrsträßchen zum Weiler Wali (1). Auf der Sonnenterrasse des hübschen Bergrestaurants bietet sich Gelegenheit zum zweiten Frühstück. Anschließend steht der Anstieg auf zwar steilen, aber harmlosen Bergpfaden zur Bergspitze Stein (2) an. Bis hierher kann die Wanderung auch mit dem Bus bis zum Wali und einer Bergbahnfahrt auf den Stein abgekürzt werden.

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Foto: Marcel Volken

Es folgt eine der herrlichsten Gratwanderungen der Alpen. Vom Stein zieht der einfach zu gehende Höhenweg über den Hitzeggen – Sessellift nach Vella –  zum Aussichtsberg Piz Mundaun (3). Unterwegs fasziniert das Panorama: Rückblickend lässt sich die Pyramide des Finsteraarhorns in den Berner Alpen erkennen. Gegenüber bauen sich Tödi, Bifertenstock und Brigelser Hörner auf, gefolgt vom Kamm der Glarner Alpen bis zum Ringelspitz und der wuchtigen Felsburg der Calanda über dem Churer Rheintal. Den Horizont nach Osten begrenzen die Berge des Rätikon. Nach Süden schweift der Blick über den Flickenteppich aus kleinen Dörfern, Wiesen und Wald der grünen Val Lumnezia – dem Tal des Lichts – zu den vielgipfligen Bündner Bergen.

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Foto: Marcel Volken

Der bequemste Abstieg nach Obersaxen ist eine Fahrt mit der Sesselbahn vom Piz Mundaun nach Cuolm Sura. Zu Fuß wandert man dem Bergkamm folgend, kurz mal steiler, abwärts bis zum herrlich gelegenen Bergrestaurant „Bündner Rigi“. Alpsträßchen führen dann um den Bergstock herum nach Cuolm Sura, wo sich ein Pfad anschließt, der nach Surcuolm hinab führt. Die Rückkehr nach Meierhof kann zu Fuß über Platenga oder mit dem Postauto angetreten werden.

Index Wandern (mittel/schwer)
Start: Obersaxen-
Meierhof (Wali (Bushalt) oder Sessellift Bergstation Stein)
Ziel
: Obersaxen- Meierhof (Piz Mundaun)
Anforderungen:
22,5 Kilometer / 8 Std. Anstrengende Bergwanderung mit ca. 1300 Hm An- und Abstieg, verkürzbar mit Shuttle-Bus und Sesselliften auf 2-stündige Höhenwanderung zwischen Stein und Piz Mundaun.
Beschilderung: Gelbe Hinweisschilder mit Ziel- und Zeitangabe, rot-weiße Farbmarkierungen im Gelände.
Höhepunkte: Die Panoramaschau am Bergkamm, Sesselbahn Wali-Stein, Sesselbahn Piz Mundaun-Sur Cuolm.
Einkehrmöglichkeiten: Bergrestaurant Wali, +41 81 933 16 95, www.bergrestwali.ch; Gipfelhütte Piz Mundaun, +41 79 922 15 54, www.gipfelhuettepizmundaun.ch; Bündner Rigi, +41 81 933 30 40, www.buendner-rigi.ch; Berggasthaus Cuolm Sura, +41 81 933 13 02, www.cuolm-sura.ch.
Beste Wanderzeit: Juni bis Anfang Oktober.

Dienstag, 10 Dezember 2019 15:07

Tourentipp 2: Ins Gletschertal „Val Frisal“

Das Val Frisal wird zu recht mit Superlativen beschrieben: schönsten Hochtal der Alpen, schönstes Gletschertal der Schweiz usw. Das schürt die Vorfreude auf die Wanderung in das brettebene, von einem mäandernden Bach durchflossenen Talboden zwischen den himmelhoch aufragenden, vergletscherten Bergflanken von Bifertenstock, Piz Frisal und den Brigelser Hörnern.

Für den angenehmsten Zugang empfehlen wir eine Fahrt mit dem Sessellift von Brigels nach Burleun, die zwischen Juni und Mitte Oktober (fast) täglich in Betrieb ist.  Hier beginnt auch der Schweizer Wanderweg 678 „Hochtal Val Frisal“. Ein paar Meter wandert man noch auf der sich in die Höhe schraubenden Alpstraße, biegt in der ersten Serpentine links ab und wandert anfangs noch in Bergwiesen, später dann in aufregend steilem Bergwald abwärts zum Wegknoten Chischarolas (1) am Ufer des wild schäumenden Bergbaches Flem. Eine hübsche Feuerstelle direkt am Bach verleitet zum Rasten. Der Rückweg kommt aber auch wieder hier vorbei und ausreichend Brennholz liegt auch immer bereit. Also verschieben wir das auf später. Vom weiteren Weg bietet sich ein schöner Blick auf den Wald „Scatlè“. Der nur ein paar hundert Meter breite, von Felswänden und Geröllhalden gerahmte Waldstreifen gilt als der höchstgelegene Fichtenurwald Europas. Da hier nie Holz geschlagen wurde, konnte sich eine einmalige Flora erhalten. Nach einem guten halben Kilometer im Tal der Flem quert man den Bergbach und steigt am Rand des „Scatlè“ steil zur winzigen Alphütte der Alp Nova an. Der Weg wird nun flacher und zieht hoch über dem Tal bis zur Bergkante am Crap Cavigliauna. Kaum ums Eck gebogen, öffnet sich ein großartiger Blick auf die völlig flache und weitläufige Schwemmebene des Val Frisal (2). Wohin zu erst schauen? Auf die vergletscherten Dreitausender? Auf die unzähligen im Sonnenlicht funkelnden, vielfach verzweigten Bachläufe? In den Himmel, um einen der in den Steilwänden nistenden Steinadler zu erspähen? Auf die Wollgraswiesen im Sommer oder die braun-rot leuchtenden Heideflächen im Herbst?

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Foto: Marcel Volken

Trotz aller Schönheit des Val Frisal, irgendwann muss man sich losreißen und wieder ins Tal zurück wandern. Der Weg entlang des Flembaches ist nur ganz am Anfang etwas steil und verlangt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, ist aber mit einem Handlauf entschärft. Bald wird der Abstiegsweg zum bequemen Alpweg, der bei Chischarolas (1) den Bach quert und weiter in Richtung Brigels führt. Unser Tipp: An der nächsten Brücke über den Flem (3) wieder die Talseite wechseln und dem Wanderweg zur Kapelle von Sogn Sievi (4) folgen. Die leuchtend weiße kleine Kirche steht seit dem Jahr 1183 hoch über dem alten Dorfkern und ist die älteste der drei historischen Brigelser Kapellen. Hier lässt sich herrlich auf einem Stein oder einer Bank Platz nehmen, um im Abendlicht die Aussicht zu genießen und den Tag Revue passieren zu lassen.

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Foto: Marcel Volken

Index Wandern (mittel)
Start: Brigels (Bergstation Burleun)
Ziel
: Brigels-Dorf (Parkplatz Sessellift)
Anforderungen: 12 Kilometer / 4-4,5 Std. Bergwanderung auf teils schmalen Wegen mit ca. 600 Hm Aufstieg und 1000 Hm Abstieg.
Beschilderung: Gelbe Hinweisschilder mit Ziel- und Zeitangabe, rot-weiße Farbmarkierungen im Gelände.
Höhepunkte: Fahrt mit dem Sessellift nach Burleun, Fichtenurwald „Scatlè“, Gletschertal „Val Frisal“, Kapelle Sogn Sievi.
Einkehrmöglichkeiten: Unterwegs keine, aber offizielle Grillplätze in Chischarolas und am Abstieg nach Brigels.
Beste Wanderzeit: Juni bis Anfang Oktober.

Oft als „Grand Canyon der Schweiz“ bezeichnet, zeigt sich die Rheinschlucht doch mit ganz anderem Gesicht. Blendend weiße Felsfluchten heben sich vom tiefen Grün der Wälder ab. Darüber bauen sich die hohen, schneebedeckten Gipfel der Glarner Alpen im Norden und die abenteuerlich wild zerrissenen Felskämme der Adula Alpen im Süden auf. So abweisend und karg die Schlucht wirkt, so reichhaltig sind doch Fauna und Flora. Entstanden ist die einmalige Landschaft durch einen riesigen postglazialen Bergsturz, den der junge Rhein seit rund 10.000 Jahren durchgräbt. Auf einer Wanderung von Ilanz nach Reichenau lässt sich die „Ruinaulta“ besonders gut entdecken. Dank der stets parallel verlaufenden Rhätischen Bahn kann die Tour fast beliebig verkürzt werden.

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Foto: Marcel Volken

Vom Start am Bahnhof Ilanz wandert man zuerst über den aus der Val Lumnezia kommenden Glenner und folgt dann stets dem Vorderrhein – dem nördlichen Quellfluss des Rheins – durch Auwälder flussabwärts, passiert den Ort Castrich und dringt von nun an mit jedem Schritt tiefer in die vorausliegende Schlucht ein. Nach der Bahnstation von Valendas (1) bauen sich die Bergflanken mehr und mehr in die Höhe auf. Bis zu 300 Meter hoch sind die strahlenden weißen Felswände im Zentrum der Schlucht, wo man aus Naturschutzgründen an der Bahnstation von Versam-Safien (2) für ein Stück in einen der knallroten Züge der Rhätischen Bahn umsteigen muss. Es lohnt sich aber zuvor noch einen Abstecher ins wahre Herz der Rheinschlucht zu unternehmen. Dazu wandert man noch ein Stück zwischen der Bahnlinie und dem rauschenden Vorderrhein entlang, bis die Bahn in einem Tunnel verschwindet. Darüber kraxelt man steil hinauf auf den halbinselartigen Bergsporn „Chrummwag“ (3). Oben steht eine Bank mit atemberaubender Rundumsicht auf den wildesten Abschnitt der Rheinschlucht. Hier macht man kehrt, geht zurück zum Bahnstation und fährt in wenigen Minuten zur Station Trin (4). Wer mag, wagt einen Abstecher auf die filigrane Holz-Hängebrücke „Punt Ruinaulta“ und erlebt den Fluss so von oben. Diese Wanderung quert nicht den Rhein, sondern bleibt am nördlichen Ufer bis sich die Landschaft öffnet und die Schlucht Fluss, Bahn und Wanderer wieder frei gibt. Kurz darauf vereinen sich Vorder- und Hinterrhein zum „Alpenrhein“. Auf den Zusammenfluss hat man zweimal einen wunderbaren Ausblick: erst von der Brücke über den Vorderrhein zum hübschen Schloss Reichenau, dann von der Brücke über den Alpenrhein zum Ziel am Bahnhof Reichenau-Tamins.

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Foto: Marcel Volken

Index Wandern (mittel)
Start: Ilanz
Ziel
: Reichenau-Tamins Station
Anforderungen: 21 Kilometer / 4-4,5 Std. Schluchtwanderung ohne große Höhenunterschiede auf gut wanderbaren Bergwegen.
Beschilderung: Gelbe Hinweisschilder mit Ziel- und Zeitangabe.
Höhepunkte: Die wilde Natur der Rheinschlucht, die Fahrt/en mit der Rhätischen Bahn.
Einkehrmöglichkeiten: Café zur Einkehr & Mystik am Bahnhof Versam-Safien, +41 79 406 09 47, www.spirituelleszentrum.ch/cafe
Beste Wanderzeit: Mai bis Oktober.
Hinweis:
Der Streckenabschnitt Versam Station-Trin Station ist aufgrund des Naturschutzgebietes nicht begehbar und wird daher mit der Rhätischen Bahn zurückgelegt.

Köln, Oktober 2019 – Wandere dich reich: Ein Portfolio ausgezeichneter Wanderregionen in und um Deutschland sowie einen kostenlosen Verleihservice moderner Outdoormaterialien vor Ort, dafür steht die Markenkooperation „Best of Wandern“ (BoW) seit zwölf Jahren. Zum Start in die neue Saison legt sie noch den BoW Award drauf: Diesen holt, wer bis Ende 2021 die meisten der aktuell elf BoW-Regionen besucht und bewandert hat. Gewinner sind aber viele: Schon ab drei besuchten Regionen gibt es wanderbare Preise vom Trekkingschirm bis zum Überrock! Den Wandermaterial-Verleihservice, erholsame Stunden und imposante Natureindrücke garantiert die Kooperation allen Gästen sowieso.

Für die Teilnahme am BoW-Award braucht man nichts weiter als einen „Stempelpass“, Wanderlust und Zeit. Den Stempelpass gibt es gratis vor Ort, etwa in den BoW-Testcentern, wo man auch wetterfeste Jacken, interaktives Kartenmaterial und passende Navigationsgeräte ausleihen kann. Allerdings muss man das Material nach der Tour zurückgeben. Der Stempelpass dagegen bleibt und wird in der nächsten BoW-Region, in der man wandert, erneut vorgelegt und abgestempelt. Ziel ist es, innerhalb von zwei Jahren so viele BoW-Regionen wie möglich besucht zu haben: Wer zum Stichtag 31.12.2021 die höchste Anzahl an Stempeln gesammelt hat, erhält eine komplette Wanderausrüstung im Wert von 1.700 Euro. Wer besonders schnell ist und sogar noch vor dem Stichtag einen vollen Pass vorweisen kann, sollte umgehenden Kontakt zu Best of Wandern aufnehmen. In allen anderen Fällen gilt: Glück mitbringen! Bei mehreren Einsendungen mit gleicher Stempelanzahl entscheidet nämlich das Los!

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Kooperationsangebot für Presse: Geben Sie Starthilfe

Machen Sie doch Ihre Leser beim Wandern reich und vergeben Sie eine Stempelpass-Starthilfe. Diese beinhaltet drei Übernachtungen, Ausrüstung und Verpflegung für zwei Personen in einer frei gewählten BoW-Region – und somit den ersten Stempel im Wanderpass gratis. Die Reise sollte so schnell wie möglich stattfinden, ist aber flexibel planbar. Der Wunschtermin muss über BoW mit der Region nach der Verlosung abgestimmt werden. Die An- und Abreise organisieren und tragen die Teilnehmer selbst.

Welche Regionen:

Naturpark Ammergauer Alpen in Oberbayern, Donaubergland auf der Schwäbischen Alb, Bad Peterstal-Griesbach im Schwarzwald, Räuberland im Spessart, Frankenwald in Bayern, Region Osttirol, Nationalpark-Region Hohe Tauern Kärnten, Dachstein Salzkammergut in Oberösterreich, Region Müllerthal in Luxemburg, Ostbelgien im Dreiländereck und Surselva in Graubünden in der Schweiz.

Wo gibt es Pass und Stempel?

Den Stempelpass gibt es in der örtlichen Touristinfo, Partnerbetrieben und den Testcentern vor Ort. Dort kann man auch gleich Equipment ausleihen, es auf einer Wandertour testen und sich nach Rückgabe den ersten Stempel abholen. Wer allerdings außerhalb der Testcenter-Öffnungszeiten auf Tour geht, macht unterwegs ein Beweisfoto von sich vor einer Wegmarkierung oder einem markanten Punkt, der für die Region steht. Das Selfie dann bitte direkt an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mailen und bis zum Nachtrag des Stempels aufbewahren.

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Welche Preise:

  1. Platz: Trekkingschirm (Euroschirm), warmer Überrock (Warmini), ein Paar Snowline Spikes oder ein Optik-Reinigungsset (ZEISS)
  2. Platz: Wanderrucksack (VAUDE)
  3. Platz: ein Paar Wanderstöcke (Black Diamond)
  4. Platz: Wanderstab (Gemse/ Lebenshilfe Detmold)
  5. Platz: ein Paar Scarpa Wanderschuhe
  6. Platz: ein Tahuna/Teasi GPS-Gerät

 

Bronzemedaille: Tubbs Schneeschuhe für ein Wanderduo (im Wert von 400 Euro)

Silbermedaille: DERTOUR-Wochenende (drei Übernachtungen im Doppelzimmer inklusive Halbpension im Parkhotel Sonnenhof in Oberammergau im Wert von 800 Euro)

BoW-Award: Eine komplette Wanderausrüstung im Wert von 1.700 Euro gewinnt derjenige, der zum Stichtag 31.12.2021 die meisten BoW-Regionen erwandert hat und somit die meisten Stempel gesammelt hat.

Bei mehreren Einsendungen mit gleicher Stempelanzahl entscheidet das Los!

Für Rückfragen: Verena Weiße, Inhaberin Best of Wandern, Erpelerstr. 45, 50939 Köln, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon: 0221 /282 44 06, Fax: 0221 /282 96 42.

Das Team für das Nachhol-Wochenende  "Wandern mit Biss" in der Region Müllerthal vom 3.-6. Oktober 2019 steht fest. Askia und Petra aus Rebstein in der Schweiz erleben "Wandern mit Biss" vom 3.-6. Oktober in der Region Müllerthal und werden auf der Best of Wandern Seite über ihre Erlebnisse berichten.

Mittwoch, 10 Juli 2019 14:15

Portrait Blogger Wegsite

Wir, Christiane und Aras, sind ein Paar der Generation 50+(+) und leben, wenn wir in Deutschland sind, vor den Toren Hamburgs, in der Nordheide. Unsere Lebensumstände erlauben es uns, jedes Jahr für mehrere Monate durch die Welt zu reisen. In der übrigen Zeit sind wir bodenständiger in Deutschland und Europa unterwegs. Beide lieben wir schon immer das Reisen, sind seit vielen Jahren leidenschaftliche Läufer (früher Marathons, inzwischen kürzere Strecken). 

Laurebina Pass Nepal

Seit einigen Jahren haben wir auch das Wandern für uns entdeckt und begeistern uns an Trekking-Touren oder Tageswanderungen, die uns immer wieder in interessante Landschaften führen. Kurzum, für uns gibt es kaum etwas Besseres, als die Welt auf den eigenen Beinen zu erkunden. 

Über unsere Aktivitäten berichten wir regelmäßig in unserem Blog. Was wir beschreiben, ist authentisch. All unsere Tipps und Ratschläge rund um das Thema Reisen, Wandern, Outdoor-Aktivitäten, basieren auf einer gesunden Lebenserfahrung und praktischen Herangehensweise. Was wir berichten und mit eigenen Fotos illustrieren, soll unsere Leser unterhalten aber auch ermutigen, Urlaube selbst zu recherchieren und zu organisieren. Feedbacks, die wir immer wieder erhalten, zeigen, dass dieser Mix bei weiblichen und männlichen Individualreisenden gleichermaßen gut ankommt. 

Val dAmbiez Dolomiten

Gern lassen wir uns für etwas begeistern und gern geben wir diese Begeisterung weiter! Wir stehen für aktives und selbstbewusstes Entdecken von Neuem und manchmal sogar Altem, das vielleicht schon in Vergessenheit geraten ist, mit Unternehmungen, die neugierig machen und zum Nacherleben motivieren. Unser Motto “was wir können, kann jeder schaffen” ist lebensnah. Denn alles, was wir beschreiben, haben wir selbst erlebt.

https://wegsite.net

Hans-Joachim Schneider ist leidenschaftlicher Wanderer.

01 Der Autor

Als gebürtiger Hunsrücker, Kölner Immi, Wahl-Eifeler und jetzt auch noch Nordlicht kennt er sich nicht nur im Rheinland, sondern auch an Nahe, Ahr und Mosel und auf den umliegenden Höhen aus. Über seine Wandertouren und skurrilen Erlebnisse bloggt er in seinem erfolgreichen Wanderblog »Anders wandern« (www.anders-wandern.de) Neben einem Wanderführer mit Touren für Frühaufsteher rund um Köln, der 2015 im J.P. Bachem Verlag erschienen ist, verfasste er bereits erfolgreiche Wanderführer zur Eifel,  zum Ahrsteig und zum Rheinland. Wenn er nicht gerade wandert, arbeitet Hans-Joachim als Autor, Herausgeber, Redakteur und Lektor und betreut mit einer halben Stelle als Sozialpädagoge noch Jugendliche und junge Erwachsene in einer Hamburger Jugendhilfeeinrichtung.

Wandern Traumpfad Hoehlen und Schluchtenpfad 1200Wandern Traumpfad Hoehlen und Schluchtenpfad 1200

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https://anders-wandern.de

 

Mittwoch, 10 Juli 2019 14:07

Porträt Little Discoveries

Was macht den Blog Little Discoveries aus? Es geht um‘s Entdecken von kleinen und großen Dingen auf Reisen - ob fern oder nah. Dabei sind es vor allem Impressionen von Orten und Zeiten die in einer Kombination für den Moment einzigartig oder für einen persönlich ganz besonders sind. Es heißt also den Moment in der Natur zu genießen und die Freude über viele kleine Entdeckungen in noch so verwinkelten Gässchen. So kam es auch zu dem Namen des Blogs Little Discoveries, da wir gerne auf unseren Wegen Unbekanntes – oder zumindest wenig Bekanntes – versuchen zu entdecken, um auch kleine Dinge mal ganz groß zu sehen.

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Umso mehr freue ich mich auf Erkundungen im wunderschönen Schwarzwald in und um Bad Peterstal und hoffe viele Eindrücke fotografisch und im Wort festhalten zu können.

Mein Name ist Frank und ich bin einer der beiden Initiatoren von Little Discoveries. Ich bin ein großer Freund von Aussichtspunkten und Kulinarischem – besonders in Kombination. Mit einer großen Leidenschaft für Technik und Ästhetik verweile ich für ein Fotomotiv gern auch mal mehrere Stunden an einem Ort.

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https://www.littlediscoveries.net

https://www.facebook.com/littlediscoveries.net/

https://www.instagram.com/little_discoveries/

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Plus Top-Service und Best of Wandertourentipps im neuen Magazin

Köln, 08. März 2019 – "Beim Wandern kann man sich gut selbst erkennen und der Natur zuhören." Ernst Bilz arbeitet als Naturführer und -behüter in der BoW-Partnerregion Räuberland im Spessart. Ihm ist es wichtig, beim Wandern die Gemeinschaft zu fördern, gemeinsam unterwegs zu sein und Gästen den Spessart näher zu bringen. 

Im neuen Best of Wandern-Magazin, das auf deutsch und französisch erschienen ist, kann man sich an schönen Naturimpressionen satt sehen. Es erzählt vom tiefgehenden Erlebnis eines Waldspazierganges, von Heimatgefühlen und Lieblingsorten: Elf Kenner ihrer Region, egal ob Wirt oder Wegebauer, wurden dafür interviewt und portraitiert. Zudem gibt es jeweils einen Tourentipp mit Kartographie und Sehenswürdigkeiten am Wegesrand, allgemeine Infos zur Region sowie Adressen und Öffnungszeiten der Testcenter, in denen man vor Ort Wandermaterial für eine Tour kostenlos ausleihen kann.  

Die Interviews mit den "Helden der Region" ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen der BoW-Regionen. Kenner der Regionen, die vor Ort aufgewachsen und in der Gegend tief verwurzelt sind und dem Gast ein Stück Heimat mitgeben. Neben Ernst Bilz im Räuberland sind das Marlene Rossner, Geschäftsführerin des Frankenwaldvereins, Horst Michels, Wegpate in Ostbelgien, Jeff Weydert, der in der Region Müllerthal mit seiner Familie nachhaltigen Gemüseanbau betreibt, Präsident des Vogesenclubs des Naturparks Nordvogesen, Alain Ferstler, der wandernde Gastwirt Jens Häfner, der in Bad Peterstal-Griesbach seit 18 Jahren das Hotel seiner Familie führt und Katharina Kohler, die eine bewirtschaftete Hütte auf dem höchsten Berg der Alb im Donaubergland betreibt.

Auch in den BoW-Alpenregionen setzt sich jeder auf seine Weise für den Erhalt der Kultur- und Naturlandschaft ein. Im Naturpark Ammergauer Alpen kümmert sich Bergwaldmanager Klaus Pukall um den Naturpark, in Osttirol pflegt Wegebauer Gerhard Haider etwa 170 Kilometer Wanderwege und zehn Kilometer Langlaufloipen im Villgratental, Wanderexpertin Waltraud Sattlegger zeigt den Gästen die Nationalpark-Region Hohe Tauern Kärnten und Hans Gapp kennt als Wirt der Adamekhütte den Dachstein wie seine Westentasche. 

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Aber natürlich ist das Landschaftserlebnis vor Ort immer noch am schönsten. Wer Geschmack an den Best of Wandern-Regionen gefunden hat, sollte daher das Original besuchen.

Das Magazin erscheint in einer Druckauflage von 50.000 Exemplaren in zwei Sprachen (deutsch und französisch). Es ist gratis in den BoW-Testcentern der beteiligten Regionen** und bei Ausrüsterpartnern*** in gedruckter Form erhältlich, kann über das Internet bestellt oder heruntergeladen werden. Die Helden stehen für Interviews, Portraits – und gelegentlich auch für Wanderungen zur Verfügung! Einfach mal umblättern!

*Infos und Bestelladresse:

Best of Wandern, Verena Weiße, Erpelerstr.45, 50939 Köln, Tel. 0221 /282 44 06, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

**Partnerregionen sind Naturpark Ammergauer Alpen in Oberbayern, Donaubergland auf der Schwäbischen Alb, Bad Peterstal-Griesbach im Schwarzwald, das Räuberland im SpessartFrankenwald in Bayern, Region Osttirol, Dachstein Salzkammergut in Oberösterreich, Region Müllerthal in Luxemburg, Naturpark Nordvogesen im Elsass, Ostbelgien im Dreiländereck und die Nationalpark-Region Hohe Tauern in Kärnten.

*** Ausrüster-Partner sind Vaude (Jacken, Rucksäcke, Kindertragen), Zeiss-Ferngläser, GPS-Gerät von Teasi, Scarpa Wanderschuhe, Euroschirm, Tubbs Schneeschuhe, snowline Spikes, Black Diamond-Trekkingstöcke, Wanderstab Gemse, Warmini.

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Französische Version

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